Peter Bruns genießt in der internationalen Musikwelt einen exzellenten Ruf als einer der führenden Cellisten Deutschlands. In Berlin geboren und an der dortigen Hochschule „Hanns Eisler“ bei Prof. Peter Vogler ausgebildet, konzertiert er heute in aller Welt mit den berühmtesten Orchestern und Dirigenten und in den berühmtesten Sälen. Auch auf Musikfestivals ist Peter Bruns ein gern gesehener Gast und begehrter Kammermusik-Partner; von 1993-2000 war er selbst künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals und spielte außerdem unter anderem auf Festivals in Lockenhaus, Kuhmo, Bergen oder Budapest. Neben seiner Konzerttätigkeit hat Bruns eine Professur an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig inne.
Zwar ist Peter Bruns in allen Epochen und Stilen zuhause, doch gilt seine besondere Vorliebe der historischen Aufführungspraxis, sodass er eine intensive Zusammenarbeit mit Orchestern aus diesem Bereich pflegt, insbesondere mit der Akademie für Alte Musik Berlin. Unter seinen zahlreichen preisgekrönten CD-Einspielungen ist besonders diejenige der sechs Suiten von Johann Sebastian Bach hervorzuheben, die für Kritiker und Kollegen als Maßstäbe setzend angesehen wird.
Peter Bruns spielt ein Cello von Carlo Tononi, Venedig 1730, das einst dem legendären Pablo Casals gehörte.