Eröffnung
11. Mai 2012, 20 Uhr, St. Trinitatis, Braunlage

Lautten Compagney Berlin
Leitung: Wolfgang Katschner
Chirping of the Nightingale
Mr.Playford’s English Dancing Master
„Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit Dir nichts anzufangen!“ Die Worte des Kirchenvaters Augustinus könnten programmatisch über dem Eröffnungskonzert stehen, in dem die Lautten Compagney Berlin die Braunlager Kirche St. Trinitatis in beschwingte Stimmung versetzt: „Chirping of the Nightingale – Mr. Playford’s Dancing Master“ ist das Programm betitelt, mit dem die Musiker in das lebhafte England der Renaissance entführen. Ganz nebenbei werden damit ganz besondere Himmelsbewohner eingeführt, die durch das Programm des gesamten Festivals schwirren: Die Nachtigallen sind die ersten in einer Reihe von Vögeln, von denen im Laufe der vier Konzerte noch einige zu hören sein werden…


12. Mai 2012, 11 Uhr, Grube Samson, St. Andreasberg
Bustransfer hin und zurück, Braunlage – St. Andreasberg,
Abfahrt 10.15 Uhr, Herzog-Wilhelm-Str. 2, Hapimag
Anmeldung bis 08.05.2012 erforderlich
Nach dem Konzert traditionelles Schärperessen bei der Grube Samson
Anmeldung bis 08.05.2012 erforderlich

In den Tiefen der Erde
Jonas Bylund and his Trombone Circus

Wandelkonzert mit mehreren Stationen
Blechbläserkammermusik aus vier Jahrhunderten in den historischen Anlagen der Grube Samson und des dazugehörigen Museums, ausklingend mit einer traditionellen Bergmannsmahlzeit

In die Abgründe der Erde führt die zweite Veranstaltung am Vormittag des 12. Mai, die nicht nur Konzert ist, sondern alle Sinne der Besucher anspricht, indem sie eine Hauptattraktion der Region erfahrbar macht: Die Grube Samson, ein Silberbergwerk, dessen Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen, ist Bestandteil des UNESCO Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft und wird zum Spielort der Maikonzerte, wenn mit Jonas Bylund and his Trombone Circus die Posaunenklasse des hannoverschen Professoren Jonas Bylund auftritt, die gerade mit dem internationalen ITA Emory Remington Award 2012 ausgezeichnet wurde. Blechbläserkammermusik aus vier Jahrhunderten wird in den historischen Anlagen der Grube und des dazugehörigen Museums in ganz neue Zusammenhänge gestellt, bevor die Veranstaltung mit einer traditionellen Bergmannsmahlzeit endet.


12. Mai 2012, 20.00 Uhr, Firma Sympatec, Clausthal-Zellerfeld
Bustransfer hin und zurück, Braunlage-Clausthal-Zellerfeld,
Abfahrt 19.00 Uhr Herzog-Wilhelm-Str. 2, Hapimag
Anmeldung bis 08.05.2012 erforderlich

Es war einmal
Klavierduo Silver-Garburg

Prokofieff – Cinderella for two pianos
Schumann – 6 Stücke in Kanonischer Form op. 56
Ravel – Rhapsodie Espagnole
Brahms – Liebeslieder-Walzer Nr. 6, 13, 15

In den Räumen der Firma Sympatec in Clausthal-Zellerfeld spielt der kümstlerische Leiter der Maikonzerte, Gil Garburg, gemeinsam mit seiner Klavierduo-Partnerin Sivan Silver ein fantastisch-märchenhaftes Programm von Prokoffievs „Cinderella“ bis zu Brahms’ Liebeslieder-Walzern in der Fassung für Klavierduo.


13. Mai 2012, 11.30 Uhr, Kirche zur Himmelspforte, Hohegeiß
Bustransfer hin und zurück, Braunlage-Hohegeiß,
Abfahrt 10.45 Uhr Herzog-Wilhelm-Str. 2, Hapimag
Anmeldung bis 08.05.2012 erforderlich

In himmlischen Höhen
Solenne Paidassi, Peter Bruns, Wenzel Fuchs, Gil Garburg

Messiaen - Quatour pour la fin du temps
Brahms – Klarinettentrio a-Moll op. 114

Das Abschlusskonzert wird von Musikern der Spitzenklasse gestaltet: Neben Gil Garburg musizieren der Klarinettist Wenzel Fuchs, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, die Violinistin Solenne Paidassi, sowie Peter Bruns. Das Konzert führt hoch hinauf in die wunderbare Kirche „Zur Himmelspforte“ in Hohegeiß, wo zwei Höhepunkte der Kammermusik auf dem Programm stehen: Johannes Brahms’ himmlisches Klarinettentrio a-Moll op. 114 und Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ – entstanden in finstersten Tiefen des Krieges und gerade dadurch eines der überirdischsten und ergreifendsten Werke des 20. Jahrhunderts.