St. Trinitatis Braunlage

11. Mai 2012, 20 Uhr

Chirping of the Nightingale – Mr. Playford’s English Dancing Master
Die von 1887-1889 im Historismus erbaute Kirche Sankt Trinitatis zu Braunlage ist ein holzverschalter Fachwerkbau mit zeitgleich erbautem Turm. Das harztypische Fachwerk ist innen sichtbar und macht die besondere Atmosphäre aus.

Grube Samson, St. Andreasberg

12. Mai 2012, 11 Uhr

In den Tiefen der Erde
Im Jahre 2010 wurden die historischen Anlagen der Grube Samson, eines Silberbergwerkes mit Ursprüngen im 15. Jahrhundert, mit der Oberharzer Wasserwirtschaft in den Rang eines Unesco-Welterbes erhoben. Der Zusammenhang zwischen Bergbau und Wasserwirtschaft erklärt sich in einer einmaligen Ingenieurleistung: Durch Wasserkraft angetrieben, diente eine Drahtseilfahrkunst dazu, die Bergleute über mehrer hundert Meter tief in die Grube hinab zu befördern. Auch über der Erde gibt es in den Museumsanlagen viel zu sehen bis hin zu einem ganz unerwarteten Element, das eher den himmlischen Höhen angehört: Die Harzer Roller, jene gelben Vögel, die als Frühwarnsystem für Gasansammlungen mit in die Gruben genommen wurden und deren Zucht für die Bergleute ein willkommenes Zubrot darstellte.

Foyer der Firma Sympatec, Clausthal Zellerfeld

12. Mai 2012, 20.00 Uhr

Es war einmal …
Das Pulverhaus ist die Markenheimat der Sympatec-Instrumente am traditionsreichen Ort ihrer Entstehung in Clausthal-Zellerfeld (ehemalige Gruben Caroline & Dorothee), der für Partikeltechnik weltweit einen herausragenden Ruf genießt. Inzwischen haben dort weltweit renommierte Künstler gastiert wie Albrecht Meyer, Martin Helmchen und andere und seit 2011 sind auch die Braunlager Maikonzerte dort regelmäßig zu Gast. Im Jahre 2011 hat Sympatec für sein vielfältiges und vorbildliches Kultursponsoring 2011 den Niedersächsischen Kulturkontaktpreis für große Unternehmen gewonnen.

Kirche zur Himmelspforte, Hohegeiß

13. Mai 2012, 11.30 Uhr

In himmlischen Höhen
Die barocke Holzkirche "Zur Himmelspforte" in Hohegeiß wurde als verschalter Fachwerkbau von 1701 bis 1704 erbaut. Sie hatte ursprünglich keinen Turm. Dieser wurde erst 1893 erbaut und wird von einer Wetterfahne mit springendem Pferd gekrönt, dem braunschweigischen Landeswappen. Die Kirche hat innen eine verschalte Holztonnendecke, Emporen und Kanzelaltar. Der Name der Kirche geht vermutlich auf die Predigt zur Einweihung 1704 zurück: auf eine Bibelstelle im Buch Moses bezüglich Jacobs Traum von der Himmelsleiter.

Sanatorium Dr. Barner

13. Mai 2012, 16 Uhr
Encore – Überraschungskonzert und Empfang
Das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage wurde durch Prof. Albin Müller, den Leiter der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt, 1913/14 gebaut. Mit seiner Einrichtung (Möbel, Tapeten, Lampen) gehört das Sanatorium zu den bedeutenden erhaltenen Jugendstilbauten in Deutschland.